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Traut Euch - die Hochzeitstipps

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„Ich habe einen Schatz gefunden“ wird oft gespielt

259 Ehen wurden 2017 in der Märchenvilla geschlossen / Für dieses Jahr gibt es schon 150 Anmeldungen zum „Ja“ sagen

Ein beliebter Ort zum Heiraten, die Märchenvilla in Eberswalde Foto: Foto Herr
Ein beliebter Ort zum Heiraten, die Märchenvilla in Eberswalde Foto: Foto Herr
Von Sabine Schulz 

Eberswalde. 2017 war ein Jahr, in dem viel in der Stadt geheiratet wurde, so Standesbeamtin Andrea Zarske. In den Dokumenten stehen 259 Eheschließungen insgesamt zu Buche, vier gleichgeschlechtliche Paare zählen darunter. Die meisten Paare heirateten klassisch in der Märchenvilla, die 2014 zum schönsten Standesamt Deutschlands gekürt wurde.

Es gibt eigentlich nichts, was es nicht schon gab, da sind sich die drei standesamtlichen Fachfrauen in Sachen „Ja“: Andrea Zarske (seit 10 Jahren im Amt), Christine Behrens (seit 6 Jahren) und Iris Spiegelberg (seit 27 Jahren) einig. Die Paare kamen wieder mit Autos, Kutschen, Stretchlimousinen, Motorrädern, Fahrrädern oder gar mit Blaulicht vorgefahren. Je nach Neigung oder Berufung.

Die in den 80zigern Geborenen sind gerade gut dabei, sich zu vermählen. Das Traumkleid der Frauen ist in der Regel weiß oder creme, ganz klassisch eben, beschreibt Andrea Zarske, was sie beinah täglich erlebt. Der Musikgeschmack hat sich gewandelt. Der Song aus drei Haselnüsse für Aschenbrödel in dem Ella Endlich singt „Küss mich, halt mich, lieb mich“ rangierte lange Jahre auf Platz eins. Beliebt sind aktuell: „Ich habe einen Schatz gefunden und er trägt deinen Namen“ von Silbermond oder „Amelie“ nebst Sarah Connor „Wie schön du bist“. Das härteste, was hier das Trauzimmer zum Beben brachte war AC/DC, Rammstein und Metallica. Doch hauptsächlich geht es beim „Ja“ sagen bürgerlich, gesittet zu.

„Live-Musik ist das schönste“, da sind sich die drei Eberswalder Standesbeamtinnen einig. Und so sang u.a. der Eberswalder Gospelchor auch 2017 gern „Oh happy Day“ im Standesamt.

Seit November 2004 befindet sich die Behörde, vor der Eheschließungen vollzogen werden und bei der man Geburten und Todesfälle meldet, wieder in der Märchenvilla. Das 1834 durch Johann-Friedrich Dictus erbaute Gebäude hat eine bewegte Geschichte aufzuweisen. Es diente unter anderem als herrschaftlicher Familiensitz sowie als Kinder- und Jugendtreff, bevor es schließlich seiner heutigen Nutzung zugeführt wurde. Geschätzt 60 Prozent der Heiratswilligen kommen von außerhalb. Sie lassen sich von der Kulisse der schönsten Hochzeitslocation 2014 überzeugen und genießen den Service, dass dort jeden Samstag Trauungen stattfinden können, so Zarske.

Die 20 bis 30 Minuten der Eheschließung selbst sind für die drei Standesbeamtinnen in Eberswalde das „Sahnehäubchen“ ihrer Arbeit. Davor liegt ein richtiger Verwaltungsakt. Eine Überraschungsehe ist quasi nicht möglich, da Geburtsurkunden, Personalausweis, Reisepass, Aufenthaltserlaubnis (bei internationalen Ehen) eingereicht werden müssen, wenn die Eheschließung angemeldet wird.

Um die standesamtliche Hochzeit kommt niemand, der den Bund fürs Leben eingehen möchte, herum. Nur wer gemeinsam vor den Standesbeamten tritt, ist laut deutschem Gesetz verheiratet. Im Paragraph 1354 des BGB steht: Die Ehe wird von zwei Personen verschiedenen oder gleichen Geschlechts auf Lebenszeit geschlossen. Die Ehegatten sind einander zur ehelichen Lebensgemeinschaft verpflichtet; sie tragen füreinander Verantwortung.

Bis zum 1. Juli 1998 brauchte man Trauzeugen, um in der Bundesrepublik eine rechtsgültige Ehe zu schließen. Heute gehören sie oft noch zum Ritual, sind aber nicht mehr notwendig. Selbstverständlich besitzt jede der drei Fachfrauen neben der Trauformel im Kopf eine große Sammlung von philosophischen Gedanken und Zitaten zum Heiraten. Die werden dann passend zum Typ des Paares ausgesucht. Natürlich gab es auch schon Momente, wo selbst der Standesbeamtin die Worte fehlten. Auch im letzten Jahr. „Mir ging es so bei einer Trauung, wo offensichtlich war, dass der Partner nicht mehr lang zu leben hatte“, so Andrea Zarske. So werden die Standesbeamtinnen auch ins Hospiz oder ans Krankenbett gerufen.

Zweimal wurden die Standesbeamtinnen im letzten Jahr versetzt, erschien also keiner zur Eheschließung in der Märchenvilla. Besser so als später dann eine Scheidung, da waren sie sich einig. Alle die kamen, sagten auch “Ja“ zueinander, manche zu früh, manche vor Aufregung zu spät, manche gleich dreimal. „Wenn einer unserer Sprache nicht so mächtig ist, passiert das schon mal“, so lächeln die Verwaltungsangestellten, die extra vom Bürgermeister nach einer Zusatzausbildung für dieses Amt berufen werden. Immer wieder gibt es Anfragen, ob der geliebte Vierbeiner mit zur Trauung in die Märchenvilla darf.

Hier sagt der Vermieter, die EWE, ganz klar nein. Tiere gehören vor die Tür, meistens sind es Tauben oder Pferde, die hier auf die Frischvermählten warten. Für tierliebende Ehewillige ist das Standesamt in der Zooschule in Eberswalde immer eine Adresse. Dort haben sich 2017 zwei Paare in aller Stille vermählt. Sie bekamen nach dem Bekenntnis zueinander eine gratis Zooführung und durften eine Schildkröte, bzw. ein Somaliaschaf taufen, so die Leiterin der Einrichtung Paulina Ostrowska. Für 2018 hat sie schon 4 interessierte Paare notiert. Insgesamt stehen 2018 bereits 150 sogenannte Bleistifttermine im Kalender des Standesamtes der Stadt. Besonders beliebte Daten sind der 08.08.2018 und der 18.08.2018. Für den Mittwoch gibt es bereits neun, für den Samstag acht Anmeldungen. Telefon: 03334/64-152, -167, -168 oder Fax: 03334/64-169

Von der grünen Hochzeit bis zu den Kronjuwelen

Von der grünen Hochzeit bis zu den Kronjuwelen

Altenhof (MäSo). Silberhochzeit und Goldene Hochzeit gehören wohl zu den bekanntesten Jubiläen, daneben gibt viele weitere Hochzeitstage, ein Auszug:
■ Trauung – Grüne Hochzeit
■ 1 Jahr – Papierene Hochzeit
■ 7 Jahre – Kupferne Hochzeit
■ 10 Jahre – Rosenhochzeit
■ 25 Jahre – Silberhochzeit
■ 50 Jahre – Goldene Hochzeit
■ 65 Jahre – Eiserne Hochzeit
■ 70 Jahre – Gnadenhochzeit
■ 75 Jahre – Kronjuwelenhochzeit
Diese und weitere Infos rund um den schönsten Tag im Leben finden sich im Hochzeitsführer Barnim. Kreiert von der Altenhoferin Marina Schlaak, erscheint er seit 2006 alle zwei Jahre. Die Broschüre ist kostenlos im Landkreis Barnim über die Standesämter und Gemeindeverwaltungen, ausgewählte Hotels, Restaurants, Geschäfte sowie die Touristinfos und auf Hochzeitsmessen erhältlich, Vertrieb über die Werbe- und PR-Agentur Modul-Werbung.

Den Moment im Bild festhalten

Maßgeschneidertes Paket vom Fotoatelier Gisela Herr

Christin und Chris Göhler aus Eberswalde haben im Dezember geheiratet. Foto: Foto Herr
Christin und Chris Göhler aus Eberswalde haben im Dezember geheiratet. Foto: Foto Herr
Eberswalde (maw). Glückliches Paar. Den schönsten Moment ihres Lebens haben Christin und Chris Göhler aus Eberswalde von Sibylle Taßler, Inhaberin des Fotoateliers Gisela Herr in Finow, im Bild festhalten lassen. „Einfach super“, beschreibt Chris Göhler die Zusammenarbeit. Das Paar lobt insbesondere die spontanen und kreativen Ideen von Sibylle Taßler. Außerdem habe alles pünktlich und zuverlässig geklappt, erinnern sich beide.

„Wir können das Fotoatelier Herr bedenkenlos weiter empfehlen“, erklären sie übereinstimmend.

„Für jedes Paar entwickeln wir ein individuell maßgeschneidertes Paket“, so Sibylle Taßler. Darüber hinaus vermittle man auch andere Dienstleistungen wie Hochzeitslimousinen, Livemusik oder weiße Tauben, ergänzt die Fotografin. Um die jungen Eheleute und ihre Wünsche besser kennenzulernen, werde im Vorfeld immer ein persönliches Gespräch in lockerer Atmosphäre geführt, fügt sie hinzu.

Posieren am schönsten Tag

Stefanie und Eric Kurth haben sich im Sommer des vergangenen Jahres das Ja-Wort gegeben. Foto: Foto Küttner
Stefanie und Eric Kurth haben sich im Sommer des vergangenen Jahres das Ja-Wort gegeben. Foto: Foto Küttner

Auf das Gesamtbild kommt es an

Intercoiffure-Salon Lüdke rät zu erstem Termin sechs Wochen vor dem großen Tag

Das Team des Intercoiffure-Salon Lüdke: Tom und Horst Lüdke mit Jessica Penzlin, Svenja Christiansen, Lisa Templer und Annegret Lüdke (von links) Foto: gol
Das Team des Intercoiffure-Salon Lüdke: Tom und Horst Lüdke mit Jessica Penzlin, Svenja Christiansen, Lisa Templer und Annegret Lüdke (von links) Foto: gol
Eberswalde (gol). Ob klassisch oder modern – das perfekte Styling sollte genau auf die Braut und ihr gewünschtes Gesamtbild abgestimmt werden. Bei Frisur und Makeup ist der Intercoiffure-Salon Lüdke eine gefragte Adresse, nicht nur weil sich das Geschäft in der Brautstraße befindet. Geführt wird der Traditionsbetrieb, in dem seit 32 Jahren Handwerk mit Liebe und fachlichem Können ausgeübt wird, von Tom Lüdke. Der Friseurmeister hat den elterlichen Betrieb 2009 übernommen.

Ein erster Termin empfiehlt sich ungefähr vier bis sechs Wochen vor dem großen Tag. Schließlich müssen allerhand Details abgesprochen werden: Soll die Frisur im Salon oder zu Hause gefertigt werden? Wie soll das Makeup aussehen? Sind Blumen, Bänder, Perlen oder anderer Schmuck gewünscht? Wird das Haar vorher noch farblich behandelt? Oder trägt die Braut kurzes Haar, möchte es an ihrem großen Tag aber gern länger haben? „Es gibt die tollsten Dinge, die sich mit Haarergänzungsteilen umsetzen lassen“, weiß Altmeister Horst Lüdke, der sich auf diesem Gebiet bestens auskennt.
Beispiele für Braut-Frisuren Fotos (2): Intercoiffure-Salon Lüdke
Beispiele für Braut-Frisuren Fotos (2): Intercoiffure-Salon Lüdke
Alle Entscheidungen hängen vom gewünschten Gesamtbild ab. Dazu ist ein Foto oder eine Beschreibung des Hochzeitskleides hilfreich. Und dass die zukünftige Braut weiß, in welche Richtung es gehen soll. Das Team des Salons, seit 1990 Mitglied im Verband der Intercoiffeure, steht dabei natürlich für eine unverbindliche und individuelle Beratung zur Seite. Mehr Infos im Internet
www.intercoiffure-luedke.de
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