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Garten im Herbst

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Hecken im Herbst und Winter stutzen

Foto: Ina Fassbender/dpa-mag
Foto: Ina Fassbender/dpa-mag
Wer seinen Garten großzügig umgestaltet möchte, beginnt damit am besten im Herbst. Denn nur ab 1. Oktober und bis Ende Februar dürfen Hecken und Gebüsch in den Gärten wieder stark gestutzt oder gar entfernt werden. Darauf weist der Bund deutscher Baumschulen hin. Größere Schnittarbeiten und das Roden sind laut Bundesnaturschutzgesetz unter anderem zum Schutz der Nistplätze von Vögeln im Frühjahr und Sommer verboten. Ausgenommen davon sind Formschnitte, bei denen nur der Zuwachs gekürzt wird. (dpa)

Blütenfarbe erhalten

Wie die Pflanzerde beschaffen sein muss: Hortensie

Blaue Hortensien sind eigentlich rosa - aber Stoffe in der Erde färben sie ein. Foto: Andrea Warnecke/dpa-mag
Blaue Hortensien sind eigentlich rosa - aber Stoffe in der Erde färben sie ein. Foto: Andrea Warnecke/dpa-mag
Blau blühende Sorten der Hortensie bleiben nicht für immer blau. Es sei denn, die Pflanzen wachsen in einem Boden mit bestimmten Inhaltsstoffen. Daher sollten Hobbygärtner einen besonderen Dünger geben und diese Hortensien in spezieller Erde gedeihen lassen. Dazu raten die Experten der Zeitschrift „Living at home“. Die Alternative sei Rhododendren-Erde. Oder der Hobbygärtner vermische gewöhnliche Blumenerde mit Aluminiumalaun aus der Apotheke. Blau blühende Hortensien sind eigentlich rosa. Aber sie haben in der Regel den Stoff Delphinidin. Er kann die Blüten blau einfärben, wenn die Pflanze in einem eher sauren Boden mit einem pH-Wert von 4,0 bis 4,5 gedeiht. Dies lässt sich in anderen Bodenverhältnissen erzielen durch die Spezialerde und den besonderen Dünger.

Hortensien, bei denen die Wurzeln ohne schützenden Topf und Erde auskommen müssen, werden stets im Herbst eingesetzt. Sie haben dadurch die Möglichkeit, bis zum Frühling gut einzuwurzeln. (dpa)

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