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10 Jahre Erfolgreich mit der Wowi

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Bunte Fassade statt grauem Antlitz

Wohnungswirtschaft GmbH Fürstenwalde/Spree schafft durch Sanierung bessere Wohnbedingungen in Plattenbauten

Auf der Grünfläche vor dem sanierten Block im Richard-Soland-Ring in Fürstenwalde Nord gibt es auch eine Spielplatz mit vielfältigen Aktionsmöglichkeiten für den Nachwuchs der Mieter. Fotos (4): Sabine Uy
Auf der Grünfläche vor dem sanierten Block im Richard-Soland-Ring in Fürstenwalde Nord gibt es auch eine Spielplatz mit vielfältigen Aktionsmöglichkeiten für den Nachwuchs der Mieter. Fotos (4): Sabine Uy
Fürstenwalde (MOZ). In Sachen Sanierung, Modernisierung und Neubau - aber auch Abriss - ist in den vergangenen zehn Jahren viel passiert in Fürstenwalde. Einen großen Anteil an der Verbesserung der Wohnqualität für die Mieter hat die Wohnungswirtschaft GmbH Fürstenwalde/Spree. Auch für das städtische Unternehmen unter Leitung von Geschäftsführer Dr. Thomas Buhl hat sich der Sanierungskurs gelohnt. Zeit für einen Rückblick (Teil 4):

Die vielen langjährigen Mieter lieben ihren Wohnblock in der Nordstraße 5c bis 5f. Während der Sanierungszeit konnten sie in den Wohnungen bleiben und nahmen die Einschränkungen der Bauarbeiten gern in Kauf. Das Sanierungs-Ergebnis kann sich sehen lassen.
Die vielen langjährigen Mieter lieben ihren Wohnblock in der Nordstraße 5c bis 5f. Während der Sanierungszeit konnten sie in den Wohnungen bleiben und nahmen die Einschränkungen der Bauarbeiten gern in Kauf. Das Sanierungs-Ergebnis kann sich sehen lassen.
Nachdem es im Vorjahr etwas ruhiger verlief, widmete sich die Fürstenwalder Wohnungswirtschaft GmbH 2014 wieder verstärkt der Sanierung von Wohnblöcken. Vier große Projekte standen auf dem Plan. Neben der Fiete-Schulze-Straße 1–4 und Am Schlossturm 1 in Fürstenwalde Mitte rückten die Bauarbeiter auch im Friedrich-Ludwig-Jahn-Ring 1–5 und im Richard-Soland-Ring 7–11 in Nord an. Insgesamt mehr als vier Millionen Euro investierte die Wohnungswirtschaft in die vier Vorhaben.

An dem 1972 errichteten Block im Richard-Soland-Ring beispielsweise hatte die Zeit ihre Spuren hinterlassen und es gab - trotz der schönen Lage nahe des Bahnhofs - einen hohen Leerstand. Im April 2014 begannen die Sanierungsarbeiten; die Leerstandwohnungen wurden hergerichtet, Maler- und Fußbodenleger-Arbeiten in den Treppenhäusern ausgeführt und vieles mehr. Am Block wurden bei der Sanierung auch die Fassade und Dachböden gedämmt sowie die Balkone modernisiert und auch außen alles frisch gestrichen. „Die Firmen haben gute Leistungen abgeliefert, so dass, wie vorgesehen, bis November alle Restarbeiten abgeschlossen werden“, freute sich damals Dr. Thomas Buhl, Geschäftsführer der Wohnungswirtschaft GmbH.

Mut zur Farbe: Frische, fröhliche Details lockern die Haus-Fassade in der Nordstraße 5c bis 5f auf.
Mut zur Farbe: Frische, fröhliche Details lockern die Haus-Fassade in der Nordstraße 5c bis 5f auf.
Obwohl wegen der baulichen Voraussetzungen in dem Block kein Aufzug eingebaut werden konnte, sind die insgesamt 25 Zwei-Raum-Wohnungen und die 25 Drei-Raum-Wohnungen im Richard-Soland-Ring 7–11 nach der „Verjüngungskur“ heute komplett vermietet. Auf dem grünen Innenhof vor dem Block gibt es auch einen schönen Spielplatz für die jüngsten Bewohner sowie einen Trockenplatz für die Wäsche.

Im Jahr 2015 wurden die Sanierungsarbeiten der Wowi mit der Modernisierungen in der Nordstraße 5c bis 5f fortgesetzt. Das 1964 erbaute Gebäude ist bei den vielen langjährigen Mietern sehr beliebt. Als die Finanzierung der notwendigen Arbeiten stand und das Vorhaben zugesagt wurde, nahmen sie deshalb auch die mehrmonatigen Bauarbeiten für die Komplettsanierung gern in Kauf und blieben in den Wohnungen. 

Eingerüstet für die Sanierung: Im Jahr 2014 begannen die Bauarbeiten im Richard-Soland-Ring 7 - 11. Archiv-Fotos (2): Bernhard Schwiete
Eingerüstet für die Sanierung: Im Jahr 2014 begannen die Bauarbeiten im Richard-Soland-Ring 7 - 11. Archiv-Fotos (2): Bernhard Schwiete
Kein Hingucker mehr: Der Block von 1972 brauchte wieder eine Schönheitskur.
Kein Hingucker mehr: Der Block von 1972 brauchte wieder eine Schönheitskur.
Heute zeigt sich der sanierte Block im Richard-Soland-Ring wieder in einem schmucken Antlitz.
Heute zeigt sich der sanierte Block im Richard-Soland-Ring wieder in einem schmucken Antlitz.
Das Warten hat sich für die Mieterschaft, die in der Zeit noch enger zusammengewachsen ist, jedoch gelohnt: das kaputte Dach ist repariert und gedämmt, die jetzt ebenfalls gedämmte Fassade leuchtet in fröhlichen Farben, das Umfeld wurde gestaltet und das Grundstück eingezäunt. Balkone wurden saniert, neue Wohnungseingangstüren eingebaut und die Treppenhäuser renoviert. Insgesamt eine Million Euro investierte die Wowi in das Projekt samt energetischer Sanierung. Auch Garagen, Abstellraum und Waschküche gehören zu den insgesamt 36 Wohnungen im Block. In den vier Ein-Raum- Wohnungen, 16 Zwei-Raum- und 16 Drei-Raum-Wohnungen gibt es eine bunte Mischung, was die Altersstruktur angeht.

Parallel zur Sanierung in der Nordstraße investierte die Wowi 2015 auch in den Neubau von Wohnungen auf dem Gelände der ehemaligen Philharmonie in der Karl-Marx-Straße 2 - 3. Dort entstanden 33 moderne Eigentums- und Mietwohnungen.

Straßennamen: Richard Soland

Der Richard-Soland-Ring erinnert an den 1898 geborenen Fürstenwalder, der am 10. Juni 1941 während der Nazizeit in der Heil- und Pflegeanstalt Bernburg ermordet wurde. Ihm zu Ehren wurde auch am 9. Mai 2006 ein „Stolperstein“ in der Karl-Cheret-Straße 8a in Fürstenwalde verlegt. Zwischen 2005 und bis Jahresende 2017 werden in der Domstadt vom Künstler Gunter Demnig dann 50 Stolpersteine - kleine quadratische Messingplatte im Straßenpflaster - zum Andenken an während der Nazizeit verfolgte und ermordete Juden und Euthanasie-Opfern in Fürstenwalde verlegt sein.
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